
D'A.s.b.l. verweist op positiv Erfarungen am Ausland a versteet déi Lëtzebuerger Retizenzen net.
An anere Länner wier et schonn eng Obligatioun, fir eng Schutzmask unzehunn.
An Éisträich zum Beispill misst dës beim Akafen derbäi sinn, schreift de President vun der Patientevertriedung, René Pizzaferri.
An Asien géifen dës Maske carrement zur Kultur gehéieren. Besonnesch elo an der aktueller Kris wieren dës Mond- an Nues-Protektioune séier zum soziale Standard ginn.
Datt a Länner wéi China, Südkorea oder Taiwan de Corona mat engem gewësse Succès konnt bekämpft ginn, wier och zum Deel op dës Masken zeréckzeféieren.
Eng normal Mask géing een zwar nëmme begrenzt virun enger Infektioun schützen, ma et kéint awer evitéiert ginn, datt een eng aner Persoun – zum Beispill beim schwätzen oder houschten – ustécht. D'Infektiounskette kéint sou ënnerbrach ginn, schreift d'Patientevertriedung.
Et wier ze fréi an zu Onrecht deklaréiert ginn, datt dës Masken net sënnvoll wieren. Et hätt een Angscht gehat, datt d'Vollek de Klinicken déi sougenannt FFP-Masken ewech géing huelen.
Entretemps géinge vill Experten de Leit uroden, sou Masken unzedoen.
D'Patientevertriedung verlaangt vun der Regierung, datt nodeems d'Klinicken adequat versuergt sinn, och all Bierger eng kleng Zuel u Maske soll zur Verfügung gestallt kréien.
Zu Händen der luxemburgischen Regierung
Luxemburg, den 1. April 2020
Schutzmasken für alle!
Viele Länder haben in Zwischenzeit die Schutzmaskenpflicht eingeführt als eine Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus. Österreich hat soeben die Maskenpflicht beim Einkaufen eingeführt.
Auch in China ist die Maske in allen großen Städten Pflicht. Asiatische Länder mit ihrer Schutzmasken Tradition werden mit Corona deutlich besser fertig.
In vielen asiatischen Staaten ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes bei Erkältungen üblich. Und auch mit Beginn der Corona-Krise wurden Stoffmasken schnell zum sozialen Standard. Der Erfolg der Corona-Bekämpfung in China, Südkorea und Taiwan wird zumindest teilweise auch auf den Maskeneinsatz zurückgeführt.
Eine einfache Gesichtsmaske kann zwar nur sehr begrenzt die eigene Ansteckung mit Sars-CoV-2 verhindern. Da aber der Erreger vor allem über Tröpfchen beim Husten und beim Sprechen übertragen wird, kann ein Schutz vor Mund und Nase weitgehend die Ansteckung anderer verhindern und so Infektionsketten unterbrechen.
Die Kommunikation zum Maskenschutz krankt an einem grundsätzlichen Missverständnis. Weil eine einfache Maske keinen 100-prozentigen Schutz bietet, wurde sie frühzeitig und zu Unrecht als untauglich deklariert. Das passte zur Verknappung medizinischer Schutzmasken in den Kliniken. Man hatte Angst, das Volk könnte den Krankenhäusern die weltweit knappen FFP-Masken wegnehmen.
Bleibt das Argument, dass Masken falsche Sicherheitsgefühle vermitteln. Maskenträger würden weniger Hände waschen und Abstände einhalten. Das ist durch nichts belegt. Angeschnallte Autofahrer fahren ja nicht automatisch riskanter.
Mittlerweile plädieren viele Experten dazu eine Maske zu tragen und die Patiente Vertriedung Asbl fordert auch in Luxemburg, dass die Regierung ,nachdem sie die Krankenhäuser ausreichend versorgt hat, jedem Bewohner eine kleine Anzahl an Schutzmasken zukommen lässt.
Für die Patiente Vertriedung Asbl
René Pizzaferri
Präsident