
Beim Swim Festival zu Bergen gouf et eng ganz rei positiv Resultater vun den FLNS-Schwëmmer. Mam Zil nei perséinlech Beschtzäiten opzestellen, sinn d’Lëtzebuerger Schwëmmer dëse Weekend an Norwegen gereest.
De Pit Brandenburger konnt dëst dann och iwwer 200 Meter Crawl realiséieren. De Lëtzebuerger konnt nämlech de Lëtzebuerger Rekord vum Raphael Stacchiotti aus dem Joer 2008 ëm 3 Honnertstel verbesseren, ma domat net genuch de Sportzaldot realiséiert och nach de Minima fir d’Weltmeeschterschaft dëse Summer. Um Enn realiséiert de Pit Brandenburger déi 6. Plaz an der Finall. De Sprong op de Podium verpasst hien nëmmen ëm eng Zéngtel. Fir den 23 Joer ale Schwëmmer ass dëst gutt Resultat e bëssen iwwerraschend komm.
De Raphael Stacchiotti konnt dëse Weekend positiv op sech Opmierksam maachen. Iwwer 200 Meter 4Nages realiséiert de 27 Joer ale Sportler dee séierste Chrono zanter den Olympesche Spiller zu Rio am Joer 2016. D’Erliichterung war no der Course grouss beim Lëtzebuerger, dee sech och gefreet huet, datt sech d’Efforten am Brasse aus de leschte Méint elo ausbezuelt hunn. De Stacchiotti ass elo nëmmen nach 1,28 Sekonne vun der A-Norm fir Tokio ewech.
Weider gutt Resultater gouf et dann nach vum Monique Olivier. Si huet eng nei perséinlech Beschtzäit iwwer 100 Meter Crawl realiséiert.
Donieft konnt de Jacques Schmitz sech nach fir d’Jugend-EM qualifizéieren. De Remi Fabiani realiséiert dann och nach eng nei perséinlech Beschtzäit, dat iwwer 100 Meter Réck.
Schreiwes vun der FLNS:
Luxemburger Schwimmer auf Kurs
Mit einem Landesrekord, zahlreichen Bestzeiten sowie Qualifikationsnormen kehrte die siebenköpfige Auswahl des Luxemburger Schwimmverbandes vom International Swim Meet aus Bergen, Norwegen, zurück.
Pit Brandenburger sorgte im Finale über 800m Freistil als Fünfter in 8:20,88 für eine neue nationale Bestmarke und verbesserte den elf Jahre alten Rekord von Rapahel Stacchiotti aus dem Jahr 2008 (8:20,91). Darüber hinaus belegte er im A-Finale über 200m Freistil in neuer Bestzeit von 1:50,17 min Rang sechs und qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaft im Sommer in Gwangju. Auch über 400m blieb der 23-Jährige in 3:58,93 als Sechster im A-Finale im Bereich seines Landesrekordes von 3:56,20.
Mit Spannung erwartet wurde am zweiten Wettkampftag in Bergen das Finale über 200m Lagen. Raphael Stacchiotti hatte sich als Siebter der Vorläufe für das A-Finale qualifiziert. Nach der Hälfte des Rennens wendete der 27-Jährige als Vorletzter, kämpfte sich über die Brust- und Freistilstrecke mit einem starken Finish noch bis auf Rang vier vor. Im Ziel fehlten dem Sportsoldat nach 2:00,95 nur 51 Hundertstel zum Podium. Das ist die schnellste Zeit seit den Olympischen Spielen in Rio und nur noch 1,28 Sekunden von der A-Norm für Tokio entfernt.
Die 20-Jährige Monique Olivier markierte im Vorlauf über 100m Freistil in 57,60 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und schraubte diese Marke als Vierte im B-Finale auf 57,44 Sekunden, eine Verbesserung um 0,56 Sekunden zur alten Bestzeit von 58,00. Wenig später stand sie im A-Finale über 200m Schmetterling und belegte in 2:18,97 Rang vier. Zum Podium fehlten nur 86 Hundertstel.
Die Nachwuchshoffnungen im Juniorenbereich, Jacques Schmitz, Remi Fabiani, Yann Van Den Bossche und Bob Sauber zeigten sich ebenfalls in guter Verfassung. Der 16-Jährige Schmitz unterbot über 200m Freistil in 1:54,80 min deutlich die Normzeit (1:55,87) für die Junioren-Europameisterschaft Anfang Juli in Kazan und schwamm im B-Finale in 1:55,56 min auf Rang acht. Ebenfalls für die Junioren-EM qualifizieren konnten sich Remi Fabiani über 100m Rücken und Yann Van Den Bossche über 50m Brust. Der 17-Jährige Fabiani schaffte den Sprung ins A-Finale über 100m Rücken und schlug dort mit neuer persönlicher Bestzeit von 59,17 Sekunden als Sechster an. Yann Van Den Bossche egalisierte im Vorlauf über 50m Brust seine Bestzeit von 29,77 und schwamm im B-Finale in 29,96 auf Rang fünf.
Bob Sauber zeigte seine beste Leistung über 100m Freistil. In 52,44 Sekunden markierte er eine neue Bestzeit, schrammte jedoch hauchdünn um drei Hundertstel an der Normzeit für die Junioren-Europameisterschaft vorbei.