
Anescht wéi den Diddelenger Schäfferot seet sech déi Gréng Oppositioun aus der Minettemetropole zefridden driwwer, datt Fage sech net an der Industriezone Wolser néierléisst. An engem Communiqué fuerdert d'Lokalsektioun vun deene Gréngen, datt aus "dësem Desaster" Léiere gezu ginn, am beschten am Dialog mat de lokalen Autoritéiten an de Bierger. Bis ewell géif et hei am Land nach un enger koherenter nationaler a lokaler Industriepolitik feelen, déi de Virstellungen vum Rifkin-Prozess gerächt gëtt.
Déi Gréng Diddeleng fuerderen, datt national Industriezonen och fir lokal an national Betriber opbleiwen, sou laang se sënnvoll sinn. Et misst mat den nationalen Instanze gekuckt ginn, wat zu der Zone Wolser passt. Besser eng innovativ, nohalteg Industriepolitik, amplaz datt Lëtzebuerg eng Nisch ass fir Entreprisen, déi Ressourcë friessen a keng Steiere bezuelen.
Bye Bye Fage. Was jetzt?
An dieser Stelle sollten 7 gute Gründe aufgelistet werden, um die Niederlassung der griechischen Joghurtfabrik FAGE in Düdelingen abzulehnen (http://diddeleng.greng.lu/ ). Nun hat sich der FAGE-Yoghurt verdünnisiert, vielleicht weil sich dank eines Beitrags der wirtschaftsfreundlichen Publikation Paperjam der Verdacht erhärtet hat, bei dieser Niederlassung ginge es mehr um dubiose Steuermanöver, bis hin zur Geldwäsche, als um ein seriöses Industrieprojekt.
Doch was nun? Der Fall FAGE hat auch offenbart, dass unsere Gesetzgebung es nicht erlauben würde, einem neuen, ähnlichen Projekt einen Riegel vorzuschieben. Vor allem aber fehlt es an einer kohärenten nationalen und lokalen Industriepolitik, die den hehren Vorstellungen eines Rifkin-Prozesses gerecht wird.
Aus diesem Desaster müssen Lehren gezogen werden. Am besten im Dialog zwischen der nationalen und lokalen Ebene, die endlich auch die Bürgerinnen und Bürger einbezieht.
Bereits seit Jahr und Tag hat die Lokalsektion der Düdelinger Grünen die intransparente Prozedur rund um die nationalen Gewerbezonen angeprangert, u.a. weil sie die Ansiedlung lokaler und regionaler Betriebe verhindert zugunsten oft dubioser Projekte.
Hier einige erste Überlegungen wie es weitergehen könnte:
Letztendlich müssten die legalen Prozeduren effizienter und transparenter gestaltet werden. Aus der generellen Orientierung der nationalen Industriepolitik in Richtung Kreislaufwirtschaft, regionale Märkte und sinnvolle Produkte ergäben sich dann hohe Umwelt- und Sozialstandards, die mithilfe entsprechender Fördermittel unterstützt werden könnten.
Déi gréng Diddeleng