Si war Invité vun de Lëtzebuerger déi Lénk fir hir sougenannte Summeruni. An eiser Gesellschaft misste Beruffer, bei deene mat Mënschen zesummegeschafft gëtt, zum Beispill d'Fleeg méi valoriséiert ginn. Dës Aarbecht misst méi Unerkennung kréie wéi zum Beispill d'Produktioun vun Autoen, seet d'Sabine Leidig.
Wir werden deutlich weniger Autos haben müssen, das ist ein Feld. Wir werden keine Braunkohle mehr verbrennen, da gibt es wenig Verzicht bei den Leuten, es ist eigentlich relativ egal wie der Strom erzeugt wird, der aus der Steckdose kommt. Aber wir werden zum Beispiel Strom einsparen müssen. Also im Moment ist es so, dass diejenigen die viel verbrauchen, die ein Swimmingpool im Untergeschoss beheizen halb so viel für die Kilowatt-Stunde Strom bezahlen als die Leute, die auf kleinem Fuß und mit wenig Einkommen leben, weil es eben Rabatt gibt für Vielverbraucher. Das muss man ändern. Also diejenigen, die viel verbrauchen und auf einem großem ökologischem Fuß leben, die müssen kleiner werden, sparsamer werden. Und die, die zu wenig haben, müssen besser abgesichert werden.
Sie sagen, den Menschen ist es egal, wo der Strom herkommt - den Leuten, die in der Industrie arbeiten, in der Kohleindustrie arbeiten ist es aber nicht egal. Wie schafft man denn diese Transition für die Menschen die in den Industrien arbeiten, bei denen man zurückschrauben muss?
Also auch da kommt es drauf an, wie die Gesellschaft damit umgeht. Also es ist, bei der Braunkohle, da haben wir es ja jetzt sehr konkret, es gibt dieses Kohleausstiegsdatum, was viel zu spät ist, und da geht es vor allen Dingen darum, dass Milliarden eingesetzt werden, staatliche Mittel, um den Konzernen die entgangene Gewinne zu bezahlen, das ist natürlich Wahnsinn. Also eigentlich braucht man das Geld, um mit den Beschäftigten gemeinsam Brücken in eine andere Produktionstätigkeit zu entwickeln. Also in dem Fall der Braunkohle ist es sogar so, dass man wahrscheinlich alle braucht um die Landschaft zu renaturieren, die da ist. Es gibt zum Beispiel für das Braunkohlerevier im Rheinland ein Projekt, das sagt wir wollen ein riesiges Wasserspeicherkraftwerk, ein Pumpspeicherkraftwerk machen, auf verschiedenen Höhen Wasser nutzen um die Unterschiede in der Windenergie auszugleichen.
